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HANDSCHUHGRÖSSE

Dem Franzosen Xavier Jouvin ist es zu verdanken, dass wir heute über ein beinahe universelles System zum Ermitteln der Handschuhgröße einer Person durch das Vermessen ihrer Hand verfügen. Er entwickelte dieses System im Jahr 1834, nachdem er über fünf Jahre lang die menschliche Hand erforscht hatte. Dabei fand er heraus, dass die zuverlässigste Methode zum Bestimmen der Handschuhgröße eines Menschen darin besteht, die Schreibhand an ihrer breitesten Stelle an den Fingerknöcheln zu messen, und dabei den Daumen auszusparen. Da Fingerlänge und –dicke beträchtlich variieren können, entschied Jouvin, dass die Maße einer Hand am besten durch ihre „mathematischen Breite“ ermittelt werden können. Das hierbei verwendete Maß wurde „Pied de Roi“, zu Deutsch Königsfuß, genannt und war ungefähr ¾ Inch länger als die englische Maßeinheit Fuß (ein Pied de Roi entspricht etwa 32,48 cm). Vor 1834 und somit vor der Einführung von Jouvin’s System zur Berechnung der Handschuhgröße gab es keine zuverlässige Methode um diese festzustellen, weshalb es auch keine Seltenheit war, wenn Könige und Königinnen oder Adelige schlecht sitzende Handschuhe trugen.

Auch heute wenden wir von Dents für unsere feine Handschuhkollektion immer noch die Messmethode von Jouvin an. Dents würde für die Ermittlung der Handschuhgröße seiner Kunden eigentlich sein spezielles, auf Jouvin’s Messsystem basierendes Handschuhmacher-Maßband verwenden, allerdings ist dies bei dem Verkauf übers Internet nicht möglich.

Sie können Ihre Handschuhgröße mit einem beliebigen Maßband ermitteln – besuchen Sie einfach unsere Seite zum Thema Handschuhgrößen.

FRANKREICH

Im Jahr 1856 wurde G. Wykes von Dents damit beauftragt, eine Geschäftsstelle in der Rue D’Hauteville in Paris zu eröffnen.

USA

Im Jahr 1877 wurde George G. Field dazu ausgewählt, Dents in seinen neuen Niederlassungen in der Fifth Avenue 85 in New York City zu repräsentieren.

AUSTRALIEN

Im Jahr 1905 wurde J. A. Roberts zum ersten Vollzeitvertreter unseres Unternehmens in Australien. Mr. Roberts erreichte Perth an einem überaus heißen Tag, und wie es sich für einen Gentleman im Jahr 1905 gehörte war er selbstverständlich hervorragend gekleidet in „Gamaschen, Zylinder und Cutaway“.

KANADA

1909 öffnete Dents mehrere Geschäftsstellen und ein Vertriebszentrum in Montreal, Québec, Kanada.

EIN KÖNIGLICHER ANLASS

Im Jahr 1937 wurde Dents die Ehre zuteil, den Handschuh anzufertigen, den seine Königliche Hoheit König Georg VI. bei seiner Krönung trug.

NOCH EINE KRÖNUNG

Im Jahr 1953 hatte Dents erneut die Ehre, einen Krönungshandschuh anzufertigen, und zwar den Handschuh, den Ihre Majestät Königin Elisabeth II. bei ihrer Krönung trug.

HOLLYWOOD

Dents fertigte die Handschuhe an, die von Jack Nicholson im erfolgreichen Film „Batman“ in der Rolle des Jokers getragen wurden. Die von Batman getragenen Handschuhe sind ebenfalls von Dents. Vor kurzem fertigte Dents auch die von Daniel Craig in „James Bond 007: Skyfall“ getragenen Handschuhe an.

HANDWERKSKUNST

Auch heute verlangt die Anfertigung eines einzigen Paares Lederhandschuhe von den Handwerkern von Dents 32 verschiedene Vorgänge.

ZUSCHNITT VON HAND

Unsere Handschuhe werden noch heute so wie früher von Hand zugeschnitten, ein Paar nach dem anderen, so wie die maßgeschneiderten Anzüge der Herrenschneider an der Savile Row in London.

ACCESSOIRES

Im frühen 20. Jahrhundert fertigte Dents Handschuhe, Hemden, Manschetten, Krawatten, Pyjamas, Schals, Gürtel und Damenblusen an. Der durchschnittliche Preis für ein Paar Lederhandschuhe war in alter Währung 35 Shillings 9 Pence für Damenhandschuhe und 39 Shilling 9 Pence für Herrenhandschuhe.

HOSENTRÄGER

Dents hatte früher das Patent auf die Schnallen an Herrenhosenträgern. Die Hosenträger aus Kautschuk und Kalbsleder mit patentierter Dents-Schnalle wurden in alter Währung zu Preisen von 8 Shilling 9 Pence bis zu 42 Shilling verkauft.

LEDER

Die weltweit feinsten Bekleidungs- und Sporthandschuhleder werden nicht wie man vielleicht vermuten würde in Italien hergestellt, sondern von der Gerberei Pittards in Yeovil, England. Dents verwendet Pittards feines Handschuhleder.

EINZELHANDEL

Dents verfügt über mehr als 250 Konzessionsgeschäfte in führenden Kaufhäusern in Großbritannien und Europa.

NAHTEN

Die Begriffe Pikee, Laschnaht, Überwendlichstich, Innennaht und handgenäht werden verwendet, um die unterschiedlichen Nahtarten zu beschreiben, die bei unseren Handschuhen zur Anwendung kommen. Handgenähte Nahten sind am beliebtesten bei Herrenhandschuhen, bei Damenhandschuhen sind es die Innennahten.




Seit 1777 lässt das englische Unternehmen Dents die weltweit feinsten Lederhandschuhe händisch anfertigen. Heute werden die besten Traditionen dieses altbewährten Handwerks mit zeitgemäßem Design und Luxusleder zu stilvollen Accessoires wie Handschuhen, Portemonnaies und Gürtel kombiniert.
Bitte beachten Sie, dass unsere Preise für Lieferungen in die Schweiz bei der Bezahlung um 20 % günstiger werden, da die Schweiz nicht zur Europäischen Union gehört.
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